Tradition

Die Geschichte der Firma FEILER

Qualität aus Tradition

Der Firmengründer Ernst Feiler lebte von 1899 bis 1973.

Ernst Feiler
Ernst Feiler

1928

Gründung einer Frottier- und Chenilleproduktion in Liebenstein/Sudetenland, dem heutigen Liba /Techische Republik

Handwebstuhl
Handwebstuhl

1948

Nach dem zweiten Weltkrieg Neugründung in Hohenberg a.d. Eger, Bundesrepublik Deutschland, damals US-Besatzungszone. Zusammen mit dem Teilhaber Bernhard Rausch und 18 Mitarbeitern gelingt der Neuanfang unter schwierigen Bedingungen.

Gasthof Krone
Gasthof Krone

1950er und 1960er Jahre

Im Zeichen des "Wirtschaftswunders" entwickelt sich die Firma von der Handweberei in provisorischen Räumen zum Industriebetrieb im neuen Gebäude. Dem Schwiegersohn, Textilingenieur Erhard Schwedt, gelingt es, das einzigartige Chenillewebverfahren durch technische Innovationen laufend zu verbessern und zu rationalisieren, während Tochter Else Schwedt (geb. Feiler) die Bademantel-Schneiderei leitet.

3. Bauabschnitt
3. Bauabschnitt
Else und Erhard Schwedt
Else und Erhard Schwedt

1970er Jahre

Teilhaber Rausch verlässt das Unternehmen als Altergründen. Dagmar Schwedt, Ernst Feilers Enkeltochter tritt in die Firma ein und betreut die ausländischen Kunden. Drei Jahre später, 1973, verstirbt Ernst Feiler. Erhard und Else Schwedt übernehmen das Ruder. Ein wichtiger Meilenstein in der Geschäftsentwicklung ist der Einstieg in den japanischen Markt und die Zusammenarbeit mit der Firma MONTRIVE Co. Ltd in Tokyo.

1980er Jahre

Das Jahrzehnt startet mit allgemeiner Rezession, gefolgt von steigender Arbeitslosigkeit. Auch die Firma FEILER bleibt nicht verschont. Die Mitarbeiterzahl halbiert sich auf 65 Personen. 1982 verstirbt Erhard Schwedt mit nur 55 Jahren. Sohn Dieter (Textilingenieur FH) und Tochter Dagmar übernehmen die Firmenleitung zusammen mit Ihrer Mutter Else. Zum Ende der Dekade zeichnet sich jedoch im fernen Japan eine steigende Nachfrage nach FEILER-Chenille ab. Die Belegschaft wächst wieder.

1990er Jahre

Der Fall des "Eisernen Vorhangs" und die Wiedervereinigung sorgen für Aufbruchsstimmung in der Wirtschaft, die Nachfrage nach hochwertigen Produkten im In- und Ausland steigt, FEILER – made in Germany wird zu einer begehrten Marke in Japan. 1992 wird die Produktionshalle 1 fertiggestellt, gefolgt von einem weiteren Neubau, der Produktionshalle 2 im Jahr 1997.

2000er Jahre

2001 verstirbt Else Schwedt. Die wirtschaftliche Entwicklung insgesamt verläuft wechselhaft unter Einfluss von Globalisierung, dem Anschlag auf das World Trade Center und der "Lehmann-Krise". In Produktion und Verwaltung wird die Digitalisierung vorangetrieben. Ein Onlineshop für Privatkunden wird eingerichtet. Die japanische Partnerfirma MONTRIVE wird von Ihren Inhabern aus Altersgründen an den Großkonzern SUMITOMO Corporation veräußert. In Russland und anderen osteuropäischen Ländern konnten neue Kunden konnten gewonnen werden.

Else Schwedt
Else Schwedt

2010er Jahre

Das Reaktorunglück in Fukushima wirkt sich negativ auf die Weltwirtschaft aus. FEILER eröffnet 2012 einen repräsentativen Flagship-Store in Frankfurt am Main. Der Vertrieb national und international wird umgestellt. Kunden werden nun nicht mehr von freien Handelsvertretern betreut, sondern von eigenen Vertriebsmitarbeitern im Außen- und Innendienst. 2015 wird Michael Hauspurg zum Geschäftsführer ernannt. 2016 wird mit Produktionshalle 3 ein weiterer Neubau in Betrieb genommen. Mit einem Relaunch des Markenbildes und einem neuen Kollektionskonzept werden neue Weichen gestellt. Geschäftsführerin Dagmar Schwedt verabschiedet sich in den Ruhestand.

Luftbild mit Halle 3 und altem Gebäude
Luftbild mit Halle 3 und altem Gebäude
FEILER Store Frankfurt
FEILER Store Frankfurt
Dieter und Dagmar Schwedt, Michael Hauspurg
Dieter und Dagmar Schwedt, Michael Hauspurg
FEILER verwandelt sich
FEILER verwandelt sich